Fachgruppe MiO/W bietet Folgetermin für ihren Workshop vom BM-Online-Kongress an

Auf dem diesjährigen Kongress des Bundesverbandes Mediation e.V. (BMeV) »Klimawandel - heute für ein Morgen streiten« hat die Fachgruppe Mediation in Organisationen/Wirtschaftsmediation (FG Mio/W) ein eigenes Workshop-Angebot unter dem Titel »Digitalisierung - Herausforderung und Chance« gestaltet. Aufgrund der Pandemie-Lage sahen sich Vorstand und Geschäftsführung des BMeV gezwungen, den ursprünglich als Präsenzveranstaltung geplanten Kongress als reine Online-Veranstaltung durchzuführen.

Für das Thema Digitalisierung wirkte die Pandemie innerhalb der Mitgliedschaft wie ein Katalysator:

  • Viele Mediator[inn, on,]en - darunter auch einige von denjenigen, die zuvor der Online-Mediation eher skeptisch bis ablehnend gegenüberstanden - wurden - sicherlich aus der Notwendigkeit heraus - eifrige Nutzer derselben.
  • Viele empfanden nach einer Lern - und Gewöhnungsphase den Zeitgewinn und die Einsparungen bei den Reisekosten durch den Wegfall der Anfahrt zu den Terminen sowie  die damit verbundene Verringerung des Ökologischen Fußabdrucks als willkommene Seiteneffekte.

Entsprechend groß war das Interesse am Thema des von der FG MiO/W angebotenen Workshops. Die mehr als 80 Teilnehmer[innen, onen,] nutzten die Gelegenheit,

  • einerseits an den Erkenntnissen der FG MiO/W insbesondere aus den vergangenen drei Jahren intensiver Beschäftigung teilzuhaben und
  • anderseits sich über eigene Erfahrungen und Erleben im Umgang mit der Digitalisierung auszutauschen. 

Am Ende des Workshops waren sich die Teilnehmer[innen, onen,] darin einig, dass sie sich auf einem Folgetermin weiter zu dem Thema »Digitalisierung - Herausforderung und Chance« austauschen wollten.

Dieser Folgetermin »Digitalisierung - Herausforderung und Chance - Teil 2« findet am 08.12.2020 ab 18:00 Uhr als Zoom-Session statt. Bitte nutzen Sie/nutzt für die Eure/Ihre Teilnahme den Euch/Ihnen bereits bekannten Link zum Kongress-Wosrkshop. Diejenigen, die gerne teilnehmen möchten, ohne dass sie die Gelegenheit hatten, am Kongress-Workshop selbst teilzunehmen, wenden sich bitte unter der Mail-Adresse fg-organisationen-wirtschaft@bmev.de Stichwort: Link für Workshop Digitalisierung Teil 2 an das Leitungsteam der Fachgruppe MiO/W.

Fachgruppe Mediation in Organisationen/Wirtschaftsmediation implementiert Projekte

Auf ihrem Fachgruppentreffen am 22. und 23.11.2019 in Bergen-Enkheim dem Stadtteil im Nordosten von Frankfurt am Main implementierte die FG MiO/W die Projekte (Nähere Informationen zu den Projekten über die folgenden Links) :

  • Gestaltung eines Web-Basierten Seminars "Digitale Transformationsprozesse"
  • Erarbeiten eines Impro-Theaterstücks zum Digitalen Wandel
  • Gestaltungsvorschlag zur Forschungsförderung seitens des BMeV
  • Gestaltung eines Workshops für Führungskräfte

Für die Realisierung der Projekte wurden jeweils Arbeitsgruppen gebildet, die ihre Themen zwischen den Fachgruppentreffen weiter entwickeln und regelmäßig dort über den Status und die Situation ihres Projektes berichten. Das gemeinsame Ziel dieser Projekte ist eine stärkere Kundenorientierung und Intensivierung der Kommuikation mit Organsiationen und Unternehmen. Der Bundesverband Mediation e.V. positioniert sich so mit der Fachgruppe MiO/W noch deutlicher als bisher als Kompetenzträger im Bereichs der Organisations- und Wirtschaftsmediation.

19.10.2018 - Fachgruppen-Treffen in KARLSRUHE: Gestaltbarkeit der durch die Digitalisierung bedingten Veränderungsprozesse

Das Wort „Digitalisierung“ löst in Unternehmen Faszination aber auch Ängste aus. – Nicht nur bei Mitarbeitenden, auch bei Führungskräften und Entscheider*innen.

Die den Überlegungen zugrundeliegenden Systemischen Prinzipien (angelehnt an Ideen von Matthias Varga von Kibéd)

Die den Überlegungen zugrundeliegenden Systemischen Prinzipien (angelehnt an Ideen von Matthias Varga von Kibéd)

Lea Regling stellte anhand von zwei Thesen und einem Pyramidenmodell theoretische Überlegungen zu Veränderungsprozessen in Organisationen vor, die durch Digitalisierung bedingt sind. Die Überlegungen lehnen sich an systemische Prinzipien nach Ideen von Matthias Varga von Kibéd an:

(1) Nichtleugnen: Wesentlich für das Funktionieren eines Systems ist, sich mit den tatsächlichen Gegebenheiten auseinander zu setzen, sie nicht zu ignorieren oder zu leugnen, sondern bei Unstimmigkeiten miteinander in den Dialog zu treten.

(2) Zugehörigkeit zum System, also Klarheit darüber, wer, wann, in welchem Umfang dazu gehört, ist ebenfalls sehr grundlegend für ein wertschätzendes und funktionierendes Miteinander.

(3) Zeitliche Reihenfolge: Dazu gehört auch die Anerkennung der Leistungen der Vergangenheit, die die Grundlage für die jeweilige Weiterentwicklung des Systems gelegt haben. Dabei spielt auch die zeitliche Reihenfolge in der Wahrnehmung eine wichtige Rolle. Besonders deutlich wird dies, wenn Menschen von außerhalb des Systems neu in Führungspositionen kommen.

(4) Höherer Einsatz: Stabilisierend auf das System wirkt sich die Anerkennung des besonderen Einsatzes für das Ganze aus. Gerade in turbulenten Zeiten mit schnellen Veränderungsprozessen ist es wichtig, sich diesen Faktor bewusst zu machen.

(5) Höhere Leistung und Fähigkeiten: Nicht zuletzt sind die besonderen Kompetenzen und Fähigkeiten der Mitglieder eines Systems entscheidend für den Erfolg des Ganzen. Hier spielt die Anerkennung dieser Leistungen und Fähigkeiten ebenfalls eine entscheidende Rolle.

Im Anschluss tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachgruppentreffens in einer von Lea Regling moderierten Diskussion zu zwei Thesen aus:

Arbeitshypothese 1

»Die Akzeptanz von digitalisierten Prozessen setzt voraus, dass Änderungen/Neuerungen für alle Beteiligten besprechbar sind.«

Arbeitshypothese 2

»Bei Einführung von digitalisierten Prozessenstellt sich die Frage, wie man auch die mitnimmt, die der analogen Welt verhaftet sind.«

Diskussionsteilnehmer*innen waren Axel Ader, Dr. Detlev Berning, Diana Koll, Hans-Jürgen Rojahn, Ingo Aulbach, Petra Hövelborn, Thomas Boeger, Ute Lorenzen. Die gemeinsam erzielten Ergebnisse sind unter der Überschrift „Digitalisierung in Unternehmen – ein gestaltbares Mittel“ im Spektrum der Mediation (Heft 75) veröffentlicht.

Führungskräfte-Dialog

Die Herausforderungen, vor denen Führungskräfte im Kontext der Digitalisierung stehen, sind enorm. Die immer stärkere Umstellung von Unternehmen und Organisationen auf digitale Arbeitsmethoden bedeutet eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für Führungskräfte. Auf unterschiedlichen Ebenen müssen sie sich mit dem Thema befassen:
Im Austausch mit Führungskräften unterschiedlicher Branchen und Hierarchie-Ebenen sowie mit Experten möchten wir passendes Handwerkszeug für die Bewältigung dieser komplexen Thematik vermitteln und weiterentwickeln. Die Fähigkeit zu vermitteln bietet dabei als Schlüsselkompetenz den Zugang zum Umgang mit unterschiedlicher Erwartungen und Herangehensweisen.

Ansprechpartner*innen:  Dr. Detlev Berning  (dr.berning@berning-hannover.de), Petra Hövelborn (info@petra-hoevelborn.de), Heike Praetor (mail@pp030.de)

Impro-Theater

Ziel: Auf Kongressen für Entscheider und/oder Personaler wird den Besuchern die Methode der Mediation für das Lösen von typischen Konflikten in digitalen Transformationsprozessen in einer unterhaltsamen und erlebbaren Weise nahe gebracht.

Idee: Auf einem Kongress soll ein Workshop angeboten werden, in dem im Rahmen eines Impro- bzw. Unternehmenstheaters ein typischer Konfliktfall (mit all seinen Facetten) aus dem Bereich der digitalen Transformation in einer Organisation nachgestellt wird.

Hierbei sollen die Zuschauer aktiv miteinbezogen werden, indem diese Regieanweisungen geben oder selber in die Rolle eines Beteiligten schlüpfen können. Ein Co-Mediatorenteam nimmt jede sich daraus ergebende Thematik spontan mediierend auf. Dadurch zeigen sie, wie Mediation in unterschiedlichen Situationen wirksam wird.

Ein Moderator bildet den Rahmen, diskutiert mit dem Publikum und erläutert das Vorgehen.

Ansprechpartner*innen: Axel Ader (ader@him-mediation.de) und Anja Kirchner (kirchner@kopkon.de

Web Based Seminar

Digitalisierungsprozesse und wie sie gelingen können

Mit diesem Web Based Seminar möchten wir Akteure ansprechen, die Digitalisierungsprozesse umsetzen, sei es als Entscheider/in in Organisationen, sei es als IT Dienstleister. 

An einem konkreten Fall veranschaulichen wir in einem Wechsel aus Inputs und Interaktion mit den Teilnehmer/innen, wie auftretende Konfliktdynamiken erkannt und bearbeitet werden können, so dass dies mit Hilfe von Mediation und Prozessbegleitung in eine positive Dynamik so umgeleitet werden können, dass der Digitalisierungsprozess gelingen kann. 

Ansprechpartnerinnen: Ute Lorenzen (ute.lorenzen@bmev.de) und Carolin Pierau-Guerrero (carolin. pierau-guererro@bmev.de)

Forschungsförderung

Das Projekt »Forschungsförderung« innerhalb der Fachgruppe Mediation in Organisationen/Wirtschaftsmediation (FG MiO/W) wurde auf dem Herbsttreffen in Frankfurt gestartet. Dass zum Themenkomplex Konflikt-Management und Mediation in Organisationen und Wirtschaft geforscht wird, lässt sich daraus ableiten, dass den Bundesverband Mediation e.V. und die FG MiO/W zahlreiche Anfragen von Student*Innen erreichen, die im Rahmen ihrer Bachelor-, Master-Arbeiten oder Dissertationen zu diesem Themenkomplex Ansprechpartner aus der Praxis suchen. 

Derzeit untersucht Arbeitsgruppe »Forschungsförderung«, wie und mit welchen Mitteln der Bundesverband Mediation e.V. seinerseits die Forschung zum Thema Konflikt-Management und Mediation im Allgemeinen und im Speziellen in Organisationen und Wirtschaft initiieren und fördern kann. 

Ansprechpartner: Thomas Boeger (thomas.boeger@bmev.de) und Georg Koik (georg.koik@bmev.de). 

Impuls-Workshop

Was tun, wenn digitale Transformationsprozesse im Unternehmen Konflikte auslösen?

Ziele: 

  • auf Kongressen/ Messen zum Thema Digitalisierung in einen Austausch kommen mit Verantwortlichen in Unternehmen über Konfliktfelder von Digitalisierungsprozessen
  • Unternehmensverantwortliche sensibilisieren für Konfliktfelder in Digitalisierungsprozessen und wirksame Lösungsstrategien

Digitale Veränderungsprozesse wirken immer auf mehreren Ebenen: auf der wirtschaftlichen, der technischen als auch auf der kommunikativen und menschlichen Ebene. Dabei stehen meist die technische Umsetzbarkeit sowie die wirtschaftliche Machbarkeit im Fokus. Gleichzeitig braucht es Mitarbeiter*innen, die bereit und fähig sind, sowohl den Prozess als solches als auch dessen Resultat mitzutragen. Kommt es dabei zu Widerständen und Konflikten, stehen alle Seiten schnell unter Druck. Wie also können Geschäftsführungen und Führungskräfte bestmöglich diese oft spannungsgeladenen Prozesse gestalten?

Ansprechpartnerinnen: Ute Lorenzen (ute.lorenzen@bmev.de) und Carolin Pierau-Guerrero (carolin. pierau-guererro@bmev.de)

Führungskräfte-Workshops: Veränderungsmanagement und Mediation

Die Herausforderungen, vor denen Führungskräfte im Kontext der Digitalisierung stehen, sind enorm. Die immer stärkere Umstellung von Unternehmen und Organisationen auf digitale Arbeitsmethoden bedeutet eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für Führungskräfte. Auf unterschiedlichen Ebenen müssen sie sich mit dem Thema befassen:
Im Austausch mit Führungskräften unterschiedlicher Branchen und Hierarchie-Ebenen sowie mit Experten möchten wir passendes Handwerkszeug für die Bewältigung dieser komplexen Thematik vermitteln und weiterentwickeln. Die Fähigkeit zu vermitteln bietet dabei als Schlüsselkompetenz den Zugang zum Umgang mit unterschiedlicher Erwartungen und Herangehensweisen.
Ansprechpartner*innen:  Dr. Detlev Berning  (dr.berning@berning-hannover.de), Petra Hövelborn (info@petra-hoevelborn.de), Heike Praetor (mail@pp030.de)

10.10.2020 - ONLINE: Fachgruppen-Treffen MiO/W: Vorbereitung des eigenen Beitrages am BM-Online-Kongress

Themen:

  • Kongress-Beitrag der Fachgruppe
  • Status der In Frankfurt am Main initiierten Projekte
  • Weitere Aktivitäten

12.06.2020 - ONLINE: Fachgruppe MiO/W veranstaltet ihr 1. ONLINE-Fachgruppentreffen

Auf dem ersten online durchgeführten Fachgruppentreffen lag der Schwerpunkt zunächst darin, sich über die Erfahrungen mit

  • verschiedenen Plattformen, die geeignet sind, eine Moderation, eine Mediation und ähnliche Dienstleistungen oder Aufgabenstellungen zu unterstützen, und
  • weitere Software-Werkzeuge, die in die Plattformen integriert werden können, um deren Funktionalität in geeigneter Weise zu ergänzen,

auszutauschen.

Im weiteren Verlauf wurden Fragen

  • danach, in wie weit Methoden aus der Präsenz-Veranstaltung in das Online-Format transferiert werden können,
  • welche Bedingungen dazu erfüllt sein müssen, und
  • wie die Akzeptanz des Online-Formates sich sowohl auf der Anbieter- als auch auf der Klientenseite entwickelt hat bzw. noch entwickeln wird,

diskutiert. 

Als Fazit aus den verschiedenen Gesprächsrunden wurde das Interesse an einem regen Austausch mit der Fachgruppe Online-Mediation einserseits, aber auch mit anderen Fachgruppen formuliert.

27./28.02.2020 - Treffen der Fachgruppe in Hamburg

Die Fortführung der Arbeit in den Projektgruppen führte zu einer weiteren Konkretisierung. Gleichzeitig kam der Gedanke auf, die Kompetenzen unterschiedlicher Mediator*innen im Kontext von Organisationen und Unternehmen weiter zu bündeln und sich zukünftig noch stärker auszutauschen. Die Gruppe entschied sich für die Teilnahme an dem BM-Kongress im November des Jahres um als Fachgruppe mit einem eigenen Beitrag Präsenz zu zeigen und das Medium für die Ansprache weiterer Interessent*innen zu nutzen.

22./23.11.2019: Fachgruppentreffen: Fachgruppe Mediation in Organisationen/Wirtschaftsmediation implementiert Projekte

Auf ihrem Fachgruppentreffen am 22. und 23.11.2019 in Bergen-Enkheim, dem Stadtteil im Nordosten von Frankfurt am Main implementierte die FG MiO/W die Projekte (Nähere Informationen zu den Projekten über die folgenden Links) :

  • Gestaltung eines Web-Basierten Seminars "Digitale Transformationsprozesse"
  • Erarbeiten eines Impro-Theaterstücks zum Digitalen Wandel
  • Gestaltungsvorschlag zur Forschungsförderung seitens des BMeV
  • Gestaltung eines Workshops für Führungskräfte

Für die Realisierung der Projekte wurden jeweils Arbeitsgruppen gebildet, die ihre Themen zwischen den Fachgruppentreffen weiter entwickeln und regelmäßig dort über den Status und die Situation ihres Projektes berichten. Das gemeinsame Ziel dieser Projekte ist eine stärkere Kundenorientierung und Intensivierung der Kommuikation mit Organsiationen und Unternehmen. Der Bundesverband Mediation e.V. positioniert sich so mit der Fachgruppe MiO/W noch deutlicher als bisher als Kompetenzträger im Bereich der Organisations- und Wirtschaftsmediation.

Treffen der Fachgruppe in Halle a.d. Saale

Herzlichen Dank an unseren Gastgeber Geralf Tuschy für die hervorragende Organisation des Fachgruppen-Treffens in Halle/Saale. Als Referent stellte Bernhard Schipper, Gründer der Firma VRaktion und Dozent an der Kunsthochschule Giebichenstein,  ein Projekt im Bereich der Arbeitssicherheit vor:

Anlass für das Projekt war die gestiegene Anzahl von z.T. tödlichen Arbeitsunfällen in hoch automatisierten Logistik-Zentren. In vielen Fälle waren die Unfälle auf Unachtsamkeit und zunehmenden Arbeitsdruck zurückführen. 

Die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen, das Sicherheitsschuhe herstellt, führte zu der Aufgabe, einen »digitalisierten« Schuh zu entwickeln. Dieser sollte mit einigen Sensoren und Logik versehen werden, um z.B. mit den autonomen Transporteinheiten zu kommunizieren und seine/n Träger*in zu warnen, wenn sich eines dieser Fahrzeuge nähert. Im Ergebnis stellte sich heraus, dass die Digitalisierung des Schuhs nicht nur technische Schwierigkeiten, sondern auch organisatorische und rechtliche Probleme mit sich bringt: 

  • Die Produktion musste so umgestellt werden, dass die Sensoren nicht durch den hohen Druck und die Temperaturen bei der Schuh-Herstellung bereits zerstört werden.
  • Da der Schuh durch die Digitalisierung als elektronisches Gerät behandelt wird, müssen entsprechende Zertifikate ausgestellt werden. Auch für die spätere Entsorgung gelten andere Vorschriften.
  • Die Zusammenarbeit zwischen Elektronikern, Programmierern und Schuhmachern stellte eine besondere Herausforderung dar.
  • Auch die Frage, was beim späteren Einsatz der Schuhe mit den gesammelten Daten passiert, ist zu beantworten.

01.02.2019 – Gastvortrag von Dr. Veronika Kretschmer, Fraunhofer IML, Dortmund über kognitive Ergonomie

Die Digitalisierung spielt in allen Bereichen des Wirtschaftslebens inzwischen eine bedeutsame Rolle. Die Entwicklung neuer Technologien findet stetig neue Anwendungsfelder in Unternehmen und Industrie. Wie kann dabei gewährleistet werden, dass die Technologie den Menschen entlastet und unterstützt und nicht zu neuen Erkrankungen führt?
Eine Frage, die auch für Mediatorinnen und Mediatoren eine Rolle spielt, wenn sie bei Veränderungsprozessen in Unternehmen hinzugezogen werden. In einem Gastvortrag von Frau Dr. Veronika Kretschmer, Fraunhofer IML, erhielt die Fachgruppe von der Mitherausgeberin des Buches „Kognitive Ergonomie“ aus erster Hand verständliche und praxisnahe Informationen zu aktuellen Entwicklungen und Anwendungsszenarien. Der besondere Fokus lag dabei auf dem Bereich der Intralogistik, also dem Warenfluss innerhalb eines Unternehmens.

Dr. Veronika Kretschmer, Fraunhofer Institut IML

Dr. Veronika Kretschmer, Fraunhofer Institut IML